Wir haben langjährige Beziehungen zu engagierten Menschen in verschiedenen Landesteilen Ugandas. Deshalb unterstützen wir hier viele Familien und haben in Kikondo unser erstes größeres Projekt gestartet.
SCHULPROJEKT KIKONDO
soll nicht nur das Leben einzelner Kinder, sondern das ganze Dorf verändern.
Unser Traum ist unsere Schule für die Ärmsten der Armen Schritt für Schritt aufzubauen, so dass wir alle sieben Grundschulstufen unterrichten können. Und zwar jede Schulstufe in einer eigenen Klasse. Zusätzlich hätten wir gerne einen Platz, der als ein Gemeinschaftszentrum dienen kann, in dem auch Schulungen für Erwachsene (z.B. im Bereich Hygiene, Alphabetisierung, praktischer Fähigkeiten wie Nähen, Mechanik, usw.) stattfinden können. Außerdem möchten wir eine kleine Landwirtschaft betreiben, die Nahrungsmittel für die Schule liefert.
Mit Bildung, Ermutigung, Förderung und Unterstützung von Initiativen soll ein Prozess in Gang gesetzt werden, der dieses Dorf aus der Armut und Hoffnungslosigkeit herausführt.
Ben wächst mit zwei weiteren, jüngeren Geschwistern bei seiner Mama auf. Der Vater hat die Familie verlassen und sorgt nicht weiter für sie.
Zum ersten Mal trafen wir Ben auf der Straße. Er war hungrig und schmutzig. Beim Besuch der Familie stellten wir fest, dass weder Essen noch Seife im Haus war.
Die Mutter hat keine Schule besucht und keinen Beruf erlernt. So lebt sie vom Trocknen kleiner Süßwassersardinen. Das bringt 1000 Ugandas-Shilling pro Tag – umgerechnet 25 Cent. Mit diesem Einkommen kann sie nicht einmal ein Essen täglich für ihre Kinder bezahlen, noch weniger Schulgeld, Seife und andere tägliche Notwendigkeiten.
Seit zwei Jahren kann Ben jetzt bei uns in die Schule gehen. Er bekommt dadurch täglich Porridge und ein Mittagessen. Viel wichtiger aber noch – er lernt Englisch zu sprechen, sowie Schreiben, Lesen und Rechnen.
Ganz stolz konnte er bei Carolas Besuch im Herbst 2025 sich bereits mit ihr unterhalten.
Ihn satt und fröhlich lächeln zu sehen, erfüllt das Herz unseres Teams vor Ort mit großer Freude. Mit Bildung und guten Vorbildern arbeiten sie dafür, dass sein Leben besser gelingen kann als das seiner Eltern.
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Alles begann mit einem wöchentlichen Kindernachmittag, den unser Partner vor Ort gestartet hatte, weil die Not der Kinder, die er auf den Straßen des Ortes traf, sein Herz berührte. Er selbst war ohne Vater in ärmsten Verhältnissen aufgewachsen und hatte keine Hoffnung auf Bildung. Durch Sponsoren konnte er eine Töpferausbildung in der von unserer Freundin Carola Tengler gegründeten Berufschule in Uganda erhalten.
Er hat gesehen, welche Veränderung Unterstützung, Hoffnung und Ermutigung bringt. Jetzt nützt er jede Chance um genau das an andere Kinder weiterzugeben. Er ist überzeugt, dass das ganze Dorf verändert werden kann, wenn wir in die Kinder investieren. Erste Erfolge sind bereits sichtbar.










Das kleine Mädchen wurde mit einer schweren Form der Sichelzellanämie geboren. Wir durften sie von Geburt an begleiten. Da Nahrungsergänzung und gesunde Ernährung sie nicht stabilisieren konnten, sind wir dankbar, dass Dank der großzügigen Unterstützung von vielen eine Stammzelltransplantation in Indien möglich wurde. Ende August wird Zoe als gesundes Kind nach Hause zurückkehren. Wir werden sie und ihre Familie über die nächsen Monate noch weiter begleiten.
Evaline sorgt mit ihrer Schneiderei und einer kleinen Landwirtschaft so gut sie kann für ihre zwei Kinder, die sie allein großziehen muss. Außerdem kümmert sie sich immer wieder um die Kinder von Verwandten, die gerade nicht für ihre Kinder sorgen können.
Wir unterstützen sie punktuell bei größeren Ausgaben und unverhergesehbaren Ereignissen.
In diesem Jahr konnten wir ermöglichen, dass sie ein Zwei-Zimmer-Häuschen aus Ziegel errichten, da das alte aus ungebrannten Lehmziegel in jeder Regenzeit schwer beschädigt wurde.









Vor zwei Jahren konnten wir Fred das Startkapital für eine kleine Hühnerzucht zur Verfügung stellen und ihn bei den ersten Schritten begleiten.
Er arbeitet tüchtig und konnte seine kleine Farm mittlerweile um eine Schweinezucht erweitern. Punktuell unterstützen wir den Ausbau und die Erweiterung des Betriebs, damit die vierköpfige Familie sich immer besser selbsterhalten kann und die Kinder eine gute Ausbildung erhalten können.







Viele Kinder des Dorfes waren nicht in der Schule, sondern liefen auf der Straße herum als Ibra seine Töpferwerkstatt in Kikondo eröffnete. Der Grund dahinter: Die Erziehungsberechtigten konnen das Geld, dass sie für Schuluniform, -material, und -geld aufbringen müssten, maximal für eines ihrer Kinder finanzieren können.
Oft sind die Mütter mit den Kindern alleine und müssen über den Verkauf von winzigen Silberfischen versuchen, ihre Familie zu ernähren. Oder die Kinder leben überhaupt bei ihren Großmüttern, die nicht mehr die Energie haben, der Schulbildung Priorität zuzumessen. In ihren Herkunftsfamilien reicht das Geld meist nicht einmal für ein paar Brotfladen pro Tag.
So würde eine neue Generation heranwachsen, die in diesem Kreislauf von Armut gefangen wäre.
Ein Team vor Ort wollte das ändern. Im Laufe von 2024 entwickelte sich aus einem eintägigen Programm eine Schule mit 89 Schülern. Mittlerweile ist sie staatlich annerkannt und die Schüler haben die ersten staatlichen Examen bestanden.
Mit unseren Spendengeldern bezahlen wir die laufenden Kosten (Schulgebäude, Lehrer, Köchin, Schulutensilien, Porridge, Feuerholz, Wasser, Seife, etc.). Zusätzlich gibt es immer wieder Extraausgaben, wie z.B. Schulbänke, Weihnachtsfest mit einer warmen Mahlzeit und unter Umständen auch medizinische Versorgung.







Müll ist ein in Afrika allgegenwärtiges Problem – für unseren Freund und Partner Ibrahim wurde es aber zu einem großen persönlichen Problem, da das Grundstück, dass er für seine Töpferei erworben hatte und auch für die Arbeit des Abawanguzi-Ministries nutzt, von vielen Mitgliedern der Dorfgemeinschaft als Müllplatz genutzt wurde.
In Zusammenarbeit mit einem deutschen Einwanderer, der ein kleines Ferienressort in der Nähe des Viktoria-Sees errichtet, und sich auch Gedanken über die Entsorgung des Mülls machte, der dort anfällt, bemühte er sich um eine Lösung des Müllproblems.
Techniker ohne Grenzen stellte den Plan für einen Müllverbrennungsofen zur Verfügung. Durch den persönlichen Einsatz des Deutschen konnten viele Spender gefunden werden, die Geld für das Material des Ofens sowie ein Grundstück spendeten. Ein Team aus Volontären errichtet den Verbrennungsofen.
Wie in Europa hat Kikondo nun seine eigene „Müllabfuhr“ – ein kleines Tuk-Tuk, dass den Müll bei den Familien des Dorfes abholt und zum Sammelplatz bringt. Diese Tuk-Tuk konnte mit den Spenden von Austrians4Africa bezahlt werden.
Seit August 2024 wird der Müll nun bereits eingesammelt und getrennt. Die Verbrennung hat im Oktober begonnen.
Die Familien des Dorfes bezahlen einen minimalen Betrag für die Müllentsorgung, das Ressort einen größeren, damit können die Mitarbeiter bezahlt werden.
Für die Zukunft bedeutet das:
Durch seine Geburt in der 30. Schwangerschaftswoche hätte Viktor in Uganda wenig Überlebenschancen. Betreuung auf der Intensivstation ist für kaum eine Familie finanzierbar. Wir konnten seine Familie hier unterstützen und auch im Gebet mittragen.
Viktor hat sich gut entwickelt und ist heute ein fröhlicher, gesunder Zweijähriger.


MITEINANDER investieren wir in Menschen, damit Not begegnet wird und wir FÜREINANDER sorgen und Zukunft möglich wird.
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